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Pfarrei St. Vinzenz 
Königsberger Str. 17
97318 Kitzingen

Telefon: 09321 – 33107
Telefax: 09321 – 3900433
eMail: gustre@t-online.de und st-vinzenz.kitzingen@bistum-wuerzburg.de



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20./21. Mai in der Pfarreiengemeinschaft

 

1. Pfarrer Junker, der ehemalige Pfarrer von Sulzfeld ist am 15. Mai verstorben. Das Requiem ist am 23. Mai um 14 Uhr in Stadelschwarzach. Auch wir feiern einen Gedenkgottesdienst als Pfarreiengemeinschaft am 31. Mai

 

2. Einladung zu den Bittgängen in der Pfarreiengemeinschaft in der kommenden Woche, am Montag um 19 Uhr in Biebelried, am Dienstag um 5.45 Uhr von Sulzfeld nach Zeubelried und am Mittwoch um 18 Uhr von Sulzfeld nach Erlach.

 

3. Am kommenden Dienstag, 23. Mai, um 14 Uhr spendet Weihbischof Ulrich Boom 30 Kindern aus der Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Heiligen Firmung.

 

4. Am kommenden Donnerstag, Christi Himmelfahrt, feiert die Pfarreiengemeinschaft einen gemeinsamen Gottesdienst um 10.30 Uhr in Hoheim auf dem Sportgelände. Anschließend sind Sie eingeladen zu Begegnung und Mittagessen.

                      

5. Die Wohnviertelhelferinnen und -helfer können am kommenden Wochenende nach den Gottesdiensten die neuen Hedwigsbriefe mit den Kirchgeldbescheiden im Pfarrbüro St.Johannes abholen. Bitte wenden Sie sich an den jeweiligen Zelebranten.







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Wir schauen auf Marias himmlische, auf ihre königliche Seite.
Maria als Himmelskönigin ehren heißt, ernst nehmen, was sie erlebt hat: Der Weg durch Leid, der Weg an der Seite des und der Leidenden – das ist der Weg, der uns das Leben bestehen lässt.
Das ist der Weg in den „Himmel“,also in die Heimat bei Gott, in gelingendes Leben und Erlösung.


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1. Lesung: Apg 8,5-8.14-17

2. Lesung: 1. Petrus 3,15-18

Evangelium: Johannes 14,15-21


» Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. «




Wenn wir mit den Auge Jesu sehen, erkennen wir,

dass der Heilige Geist in uns und der Vater um uns ist.




In den wenigen Worten des Evangeliums öffnet sich die Welt mitten in den Himmel hinein. Aus dem einfachen Halten der Gebote wird Liebe, aus beidem wird Geist und Freude über das Sehen und Wiedersehen Jesu. Man reibt sich beim Lesen die Augen und muss sich dauernd fragen: So einfach ist das? Ja, so einfach meint es Jesus. Es ist nicht immer einfach, so zu leben, aber es ist immer einfach, es zu verstehen: Festhalten an den Geboten, wo immer es geht.








Bibelwort: Johannes 14,15-21


Geh nicht weg!“ Kleine Kinder können in Verzweiflung versinken, wenn der vertraute, starke Partner – Eltern, die Oma oder geliebte Erzieher – sie verlassen. Je hilfloser und ängstlicher die Zurückgelassenen sind, desto bitterer ist es, sagen zu müssen: „Ich muss aber fort!“ Jesus weiß das. Und verspricht einen anderen Beistand: Wo er nicht mehr selbst stützen, trösten, ermutigen kann, wird ein Ersatz kommen, einer von seinem Geist. „Paraklet“ nennt ihn das Johannes-Evangelium; man kann dieses griechische Wort auch mit „Weggefährte“ übersetzen. Der Heilige Geist ist nicht nur da, wenn es hart auf hart kommt, wie ein Beistand bei Gericht. Er bleibt in allen Nöten an unserer Seite. Egal, ob wir auf unserem Weg durch diese Zeit nur leicht stolpern oder sogar schwer stürzen und nicht mehr aufstehen können: Er ist da, ist Stütze und Schrittmacher, schenkt Weitblick und verleiht Flügel. Ohne ihn könnten wir nicht Christen – Christi Leute – werden.

Christina Brunner


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Vor 100 Jahren, am 13. Mai 1917, zeigte die Gottesmutter sich den Hirtenkindern von Fatima – Lúcia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto – und ermunterte sie, viel zu beten und monatlich wiederzukommen. So geschah es bis zum 13. Oktober, als sich die „Dame“ als „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ vorstellte. 70.000 Menschen erlebten diese Erscheinung und das anschließende „Sonnenwunder“ mit. – Fatima wurde einer der ganz großen Wallfahrtsorte, ein Ort, wo das ganze Jahr über „Bitttage“ gehalten werden.


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„Die Armen – unsere Herren“

Vinzenz von Paul wurde 1581 im Südwesten Frankreichs in eine Kleinbauernfamilie geboren. Sein Vater ließ den Jungen unter großen finanziellen Opfern studieren – in der Hoffnung, er könne als Priester die Familie unterstützen. Mit 19 Jahren wird er geweiht und erwirbt bald die Befähigung zum Universitätslehrer. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt landet er in Paris – in der Klemme zwischen protzigem Reichtum und entsetzlichem Elend der Rechtlosen. Vinzenz, als Erzieher einer reichen Adelsfamilie noch ganz auf der Linie der väterlichen Hoffnungen, weiß im Herzen: Er gehört auf die Seite der Geschundenen. Jesu Wort „Das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,35) treibt ihn.

So wird er Pfarrer armer Bauern und bleibt doch in Kontakt mit Adeligen. In einer Sonntagspredigt bittet er um Hilfe für eine schwerkranke Familie. Das Echo ist so groß, dass Vinzenz kurzum einen Verein zur Hauskrankenpflege gründet, genannt „Charité“, der auch in anderen Städten Fuß fasst – der Anfang der Caritas-Pflegestationen. 1619 wird er Seelsorger der französischen Galeerensklaven, 1925 gründet Vinzenz eine Gemeinschaft zur Evangelisierung des Landvolkes und zur Weiterbildung der Priester, die „Kongregation der Mission“ (CM), bekannt als „Vinzentiner“ oder „Lazaristen“ nach ihrer ersten Wirkungsstätte, dem Leprosarium St. Lazare in Paris. Dort betreut die Gemeinschaft auch Geisteskranke und Vinzenz entwickelt die Grundzüge einer Pastoralpsychiatrie. 1633 folgt zusammen mit der adeligen Witwe Luise Marillac die Gründung der „Barmherzigen Schwestern“ oder „Vinzentinerinnen“, die ohne Klausur und Ordenstracht ganz bei den Armen leben sollten. In den Schrecken des 30-jährigen Krieges werden seine Teams für Tausende zur letzen Rettung. All seinen Gründungen gibt er das Motto: „Die Armen sind unsere Herren.“ Ein Zitat von Vinzenz von Paul charakterisiert sehr treffend sein Wirken: „Für glanzvolle Taten findet Gott genügend Arbeiter, jedoch für unscheinbares Wirken braucht er noch viele.“

Am 27. September 1660, vor 350 Jahren, stirbt er in Paris – im selben Jahr wie die heilige Luise Marillac. Seine Beisetzung erfolgte on der Kapelle der Lazaristen in Paris; 1737 wird er heiliggesprochen.

Hans Brunner


Unser Kirchenpatron der Hl. Vinzenz von Paul in unserer Pfarrkirche St. Vinzenz - nach Anklicken des Bildes werden Sie mit unserer Vinzenzseite verknüpft!


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