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Pfarrei St. Vinzenz 
Königsberger Str. 17
97318 Kitzingen

Telefon: 09321 – 33107
Telefax: 09321 – 3900433
eMail: gustre@t-online.de und st-vinzenz.kitzingen@bistum-wuerzburg.de

Gottesdienstzeiten:
Sonntag               10.00 Uhr
Dienstag               19.00 Uhr
Freitag                  9.00 Uhr
Samstag/Hoheim  18.30 Uhr 


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>> Ausflug unserer Pfarreiengemeinschaft am 4. Juni nach Kronach

Hinweis:

Bilder von Fronleichnam sind in Vorbereitung, d. h. technische Probleme verhindern im Moment die Veröffentlichung!

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1. Lesung: 1. Könige 8,41-43

2. Lesung: Galater 1,1-2.6-10

Evangelium: Lukas 7,1-10


» Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. «





„Herr, ich bin nicht würdig …“ – die Worte des römischen Hauptmanns haben in verwandelter Form Eingang in die Liturgie gefunden. Wir beten sie vor dem Empfang der heiligen Eucharistie. Zweierlei können wir von dem Hauptmann lernen: Die Demut gegenüber dem Leib Christi. So wenig, wie der Hauptmann sich als würdig ansah, Jesus in seinem Haus zu empfangen, so wenig sind wir würdig, Jesus in der Gestalt des Brotes zu empfangen. Und dürfen es doch. Und das Zweite: Das absolute Vertrauen des Hauptmanns. Wie er vertraute, dass Jesus seinen Dienern heilte, so dürfen wir vertrauen, dass Jesus im Brot des Lebens uns heilt.










Die Kraft zur Heilung kommt von Jesus, aber die Entscheidung, Heilung zu empfangen, kommt von dir.

Ulrich Henn, Bugenhagen-Brunnen, Hildesheim (Detail)




A U S G E L E G T !

Bibelwort: Lukas 7,1-10

Das ist schon ein erstaunlicher Mann, der im heutigen Evangelium begegnet: Römischer Hauptmann, der sich aus Liebe um seinen Sklaven sorgt. Ein Heide, der eine jüdische Synagoge baut. Hier überschreitet jemand Grenzen, und so ist es auch nicht so verwunderlich, dass der römische Soldat, der über Befehlsgewalt verfügt, den Wanderprediger als „Kyrios“, als Herrn anspricht. Militärische Macht, religiöse Gegensätze, Standesunterschiede – das alles spielt für den Hauptmann keine Rolle, und darin kann er uns Vorbild sein.

Doch etwas anderes bringt Jesus zum Staunen – und das geschieht selten. Nur zwei Stellen in den Evangelien berichten über ein Staunen Jesu. Er staunt über den Unglauben Israels (Markus 6,6) und er staunt über den Glauben eines römischen Soldaten.

Der lebenserfahrene Soldat befiehlt nicht, sondern bittet. Er vertraut nicht auf militärische Stärke oder die Heilkunst eigener Ärzte, sondern auf die Kraft Jesu. Sein Zutrauen zu ihm ist so groß, dass Jesus nicht einmal anwesend sein muss, keine Berührung ist notwendig, ein Wort Jesu allein genügt. In seine Rolle kann ich schlüpfen und versuchen, so zu vertrauen. Darauf vertrauen, dass Jesu Wort alle Grenzen überschreitet und mich heilt.

Karl-Heinz Lenzner










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„Die Armen – unsere Herren“

Vinzenz von Paul wurde 1581 im Südwesten Frankreichs in eine Kleinbauernfamilie geboren. Sein Vater ließ den Jungen unter großen finanziellen Opfern studieren – in der Hoffnung, er könne als Priester die Familie unterstützen. Mit 19 Jahren wird er geweiht und erwirbt bald die Befähigung zum Universitätslehrer. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt landet er in Paris – in der Klemme zwischen protzigem Reichtum und entsetzlichem Elend der Rechtlosen. Vinzenz, als Erzieher einer reichen Adelsfamilie noch ganz auf der Linie der väterlichen Hoffnungen, weiß im Herzen: Er gehört auf die Seite der Geschundenen. Jesu Wort „Das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,35) treibt ihn.

So wird er Pfarrer armer Bauern und bleibt doch in Kontakt mit Adeligen. In einer Sonntagspredigt bittet er um Hilfe für eine schwerkranke Familie. Das Echo ist so groß, dass Vinzenz kurzum einen Verein zur Hauskrankenpflege gründet, genannt „Charité“, der auch in anderen Städten Fuß fasst – der Anfang der Caritas-Pflegestationen. 1619 wird er Seelsorger der französischen Galeerensklaven, 1925 gründet Vinzenz eine Gemeinschaft zur Evangelisierung des Landvolkes und zur Weiterbildung der Priester, die „Kongregation der Mission“ (CM), bekannt als „Vinzentiner“ oder „Lazaristen“ nach ihrer ersten Wirkungsstätte, dem Leprosarium St. Lazare in Paris. Dort betreut die Gemeinschaft auch Geisteskranke und Vinzenz entwickelt die Grundzüge einer Pastoralpsychiatrie. 1633 folgt zusammen mit der adeligen Witwe Luise Marillac die Gründung der „Barmherzigen Schwestern“ oder „Vinzentinerinnen“, die ohne Klausur und Ordenstracht ganz bei den Armen leben sollten. In den Schrecken des 30-jährigen Krieges werden seine Teams für Tausende zur letzen Rettung. All seinen Gründungen gibt er das Motto: „Die Armen sind unsere Herren.“ Ein Zitat von Vinzenz von Paul charakterisiert sehr treffend sein Wirken: „Für glanzvolle Taten findet Gott genügend Arbeiter, jedoch für unscheinbares Wirken braucht er noch viele.“

Am 27. September 1660, vor 350 Jahren, stirbt er in Paris – im selben Jahr wie die heilige Luise Marillac. Seine Beisetzung erfolgte on der Kapelle der Lazaristen in Paris; 1737 wird er heiliggesprochen.

Hans Brunner


Unser Kirchenpatron der Hl. Vinzenz von Paul in unserer Pfarrkirche St. Vinzenz - nach Anklicken des Bildes werden Sie mit unserer Vinzenzseite verknüpft!


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